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Shotokan - Kempo - Karate - Dojo "Kusunoki" e.V.
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Guestbook

Koryu Uchinadi
 
Die Geschichte 

Koryu Uchinadi heißt übersetzt "Alter Stil (Koryu) der Hand (di) aus Okinawa (uchina)". Damit wird ein von Patrick McCarthy geschaffener Stil bezeichnet, der nach jahrzehntelanger Forschung entstand. Er basiert auf dem Quanfa der chinesischen Provinz Fujian, das die Entwicklung des okinawanischen Karate nachhaltig beeinflusste. 

Patrick McCarthy lernte unter vielen verschiedenen Lehrern nicht nur Karate, sondern befasste sich auch mit den chinesischen Wurzel des Karate, dem Quanfa. In seine Entwicklung des Koyu Uchinadi flossen die Lehren folgender Lehrer mit ein: KOJO TAITE, ARAGAKI SEISHO, XIE ZHONGXIANG, HIGASHIONNA KANRYO, HANASHIRO CHOMO, MOTOBU CHOKI, ZHOU ZHIHE, WU XIANHUI, TANG DAIJI, KIYODA JUHATSU, MIAO XING, OSHIRO CHOJO, RICHARD KIM, KINJO HIROSHI.

McCARTHY war u.a. Schüler von RICHARD KIM, KINJO HIROSHI und SHOSHIN NAGAMINE, um nur einige er bekanntesten zu nennen.

Patrick McCarthy in traditioneller okinawanischer Kleidung

Dadurch sind im Koryu Uchinadi viele Elemente vertreten, die sich heute in verschiedenen Stilen wiederfinden. Der Vorteil ist ein recht breites Wissen über das alte okinawanische Tode und nicht nur eines kleinen, beschränkten Teils daraus, wie es in vielen Karate-Stilen heutzutage üblich ist.

Das Zeichen links ist das Logo des Koryu Uchinadi. Es zeigt eine Kalligraphie des Mönches Kakuda Larzen. Dargestellt sind die Spitze eines Schwertes und das Ende eines Pinsels. Somit ist die Wichtigkeit des Gleichgewichtest zwischen körperlichem und geistigem Training dargestellt. Die Schrift darunter bedeutet Koryu Uchinadi.

 

 
Die Meister 

 
 

Land Vertreter des Koryu Uchinadi
Australien Patrick McCarthy (IRKRS)
Deutschland Dirk Thesenvitz (Koryukan Berlin)
 
 
Die Technik 

Die Techniken des Koryu Uchinadi sind folgendermaßen systematisiert :
  • Fausttechniken,
  • Fußtechniken,
  • Stellungen und Körperhaltungen,
  • Techniken der offenen Hand (z. B. Fingerstöße, greifen, schlagen, kratzen),
  • sonstige Stöße (Kniestöße, Ellenbogenstöße, Kopfstöße, Stöße mit dem ganzen Körper),
  • kontrollieren, einschließen und blockieren.

Sehr viel Wert wird auf die Übung von 108 Tegumi gelegt, anhand derer die Techniken wiederholt und am Partner praktisch angewendet werden.

Fundamentale Themen

  • Nerven stimulieren,
  • Angriff auf Blutgefäße (arterielle oder venöse Unterbrechungen der Blutzirkulation),
  • Angriff auf verbindende Gewebestrukturen (Membranen, Sehnen, Bänder und Knorpel),
  • Hebeln und Festlegen,
  • Stand-Boden-Übergänge,
  • Würgen,
  • Würfe,
  • Handgemenge,
  • Bodentechniken,
  • Gegenangriffe,
  • Schlagen von empfindlichen und leicht verwundbaren Stellen des Körpers (Geschlechtsorgane, Schläfen,...)
  • Greifen und Schlagen in Körperhöhlen, die durch das Skelett nicht geschützt sind.


 

 
Die Kata 

Die im Koryu Uchinadi gelehrten Kata sind die folgenden :

Taisabaki 1-6, Happoren, Chokyu, Nepai, Hakutsuru, Ryushan, Wando, Kushankun, Passai, Seisan, Niseishi, Sochin, Rakan Ken, Unshu, Nanshu

 
Links 
International Ryukyu Karate Research Society (IRKRS) (jap.: Ryukyu Toudijutsu Kokusai Kenkyukai)
in Australien (Vorsitz: Patrick McCarthy, Übersetzer von Bubishi): www.society.webcentral.com.au

IRKRS-Vertretung Deutschland (D.Thesenvitz): Koryukan Berlin

 

 

 (c) by Thomas Heinze 2002
www.kusunoki.de

Quellen:

www.koryukan-berlin.de
www.society.webcentral.com.au