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Shotokan - Kempo - Karate - Dojo "Kusunoki" e.V.
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Der grüne Tee - Geschichte

  
Alte chinesische Schriften besagen, dass es Tee in China bereits 2700 v.Chr. gab. Wie er "erfunden" wurde, dazu gibt es zwei Legenden.

Die älteste erzählt, dass im Jahr 2737 v.Ch. dem Kaiser Shen Nung ein Blatt von einem Teebaum in einen darunter stehenden Kochtopf mit Wasser fiel. Dadurch erfuhr er von der Heilkraft und dem Geschmack des Tees. 

Die zweite, buddhistische Legende berichtet von Boddhidharma. Dieser hatte ein ständiges Problem beim Meditieren - ihm fielen bei der Meditation immer die Augen zu. Er hatte jedoch geschworen, 7 Jahre nicht zu ruhen. Doch so wurde er eines Tages vom Schlaf übermannt.
Um das in Zukunft zu unterbinden schnitt er sich die Augenlieder ab und warf sie auf dem Boden. Diese trieben Wurzeln in die Erde und der erste Teestrauch entstand. Er gilt als Symbol der Wachsamkeit.

So sind noch heute die japanischen Schriftzeichen für Augenlid und Tee die gleichen.

Belegt ist jedoch, dass Tee schon unter den ersten Han-Kaisern (202 v.Chr. - 1 n.Chr) kultiviert wurde. Im 6. Jahrhundert erst wurde Tee zum Nationalgetränk Chinas und Tibets. Später wurde der Teeanbau auch in Japan eingeführt. Es war Volksgetränk, Heilmitten und Bestandteil von Zen-Zermonien zugleich.

Ab dem 12. Jahrhundert wurde Tee auch in Japan angebaut. Es entwickelte sich eine eigene Teekultur, die ihren ursprünglichen Charakter immer noch erhalten hat. So wird in Japan nur grüner Tee und nicht schwarzer produziert.

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